Erstmal den Staub hier wegklopfen, der sich hier angesammelt hat *staubwisch*
So!
Sommerzeit = Grillzeit.
Ich wette, unsere männliche Vorfahren wären nicht stolz auf uns gewesen, hätten sie dieses Fastdebakel am Samstag miterlebt. Ich gebe es ja zu: Grillen ist schon was Tolles. Und da ich Feuer mag, ist das auch wenig verwunderlich
Alles fing 15.30 Uhr an. Nach einer ewig langen Fahrt mit den ÖPNV (und den dusseligen Studenten, aber dazu ein ander Mal mehr), kam ich endlich an und wir gingen also einkaufen. Nachdem wir alles beisammen hatten, fiel uns auf, dass wir Schnitzel eingekauft hatten (und 1m neben uns nen Fleischer stand *tränensmiley*). Nun gut, egal! Wir sind Männer: Wir grillen alles, was man essen kann! Solange es aus Fleisch ist
Mein Kumpel machte sich daran, dass Feuer anzufachen (und er blieb beim Feuer, weil manchmal facht es sich ja aus [den Asterix&Obelix-Witz konnte ich mir nicht nehmen lassen]) und meine übermännliche Aufgabe bestand darin, dass Fleisch zu marinieren. Nachdem dann auch der Salat fertig war und wir eigentlich nur noch anfangen mussten, mit grillen (wir hatten sogar Schafskäse, den wir grillen wollten), fing die Schicksalsfee an, gegen uns zu arbeiten: Der Anzünder brannte wunderbar, aber die Kohle nicht.
Hm, ok. Männer wie wir sind, griffen wir auf die Weisheit „Was hilft gegen Gewalt? Mehr Gewalt!“ zurück und taten mehr Anzünder zu der Kohle. Zu guter Letzt waren wir beim Mischungsverhältnis 1:1, aber dann geschah das Wunder: Wir hatten Feuer gemacht! (also richtiges) Nach einem kurzen „Wir-haben-Feuer-gemacht“-Tanz besannen wir uns auf das Eigentlich: Fleisch grillen, es in Soße tauchen und essen.
Nachdem jeder 4 Schnitzel/Kotletts gegessen hatte, kamen wir zu den Bratwürsten. Da es keine Kühltruhe gab, mussten wir sie grillen, egal, ob wir Hunger hatten oder nicht. Als diese dann fertig waren, sagte mein Kumpel zu mir: „Soll ich dir was sagen? Ich mag eigentlich keine Bratwürste!“
Nachdem ich ihn sagte, dass ich sie eigentlich auch nicht soo mag, sahen wir uns an, lachten und stellten fest, dass wir sie total umsonst eingekauft hatten, da das Fleisch gelangt hat, um uns 2 satt zu machen. Was blieb uns also übrig, als die Würste (18 Stück immerhin) zu grillen und ein paar davon zu essen. Die restlichen wurden dann (großzügiger) Weise mir mitgegeben und als wir dann, satt wie wir waren, uns am Restfeuer wärmten, hatte mein Kumpel eine Idee. Hierzu gibt es auch ein Video (Ich bitte um Entschuldigung wegen der Qualität. Es ist ein Handyvideo)
Von solchen Tagen gibt es einfach viel zu Wenige…
